http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/kein-vertrauen-in-die-herrschende-politik/

TAZ und andere Blätter und natürlich massig Anbieter im Netz haben über prügelnde Polizisten bei einer Demo in Berlin geschrieben. Wenn das nich alles so traurig wäre, müsste man eigentlich nur müde gähnen.  Was da ein paar Teilnehmer erlebt haben, passiert Linken, Antifas, Umweltgruppen, AtomkraftgegnerInnen … (Liste noch lange fortführbar) doch fast jedesmal. Wenn in Deutschland nicht zufällig die CDU (außer in Bayern natürlich – wir wollen ja korrekt bleiben) eine Demo anmeldet, um gegen den herbstlichen Abflug der Störche (auch aus Bayern) zu protestieren, muss mensch immer mit sowas rechnen.

In diesem Land dürfen PolizistInnen DemoteilnehmerInnen teilweise auch dann legal lebenlang unheilbare Verlertzungen zufügen, wenn die Demo völlig friedlich verlief. Winzigste Vorwände – bei denen sich nicht selten der Verdacht ergibt, dass sie provoziert wurden – dienen zu legalen aber menschenrechtswidrigen Aktionen wie Polizeikesseln … Auch das Lamentieren über den Staat und seine DienerInnen ließe sich noch eine Weile fortsetzen. Wer in einer Wohnung wohnt, die alle paar Wochen gefilzt wird, weil im gleichen Bundesland wieder Gott-weiß-wer eine Demo gemacht hat, weiß was ich meine.

Um meine geschätzte Leserschaft nicht zu langweilen, möchte ich nur kurz noch ein paar Vorschläge machen. Die deutschen Landesregierungen sollten künftig bei angemeldeten Demos das Filmen von Aktivitäten der Polizei einfach verbieten. Besonders entschlossene Innenminister könnten auch gleich das Dokumentieren von Staatsbeamten oder Staatsangestellten bei der Arbeit verbieten. Also kein Handy, auch nicht solche ohne Kamera, keine Diktiergräte und MP3-PLayer, keine Stifte, Papier schon gar nicht. AnwohnerInnen von Demos sollten sich innerhalb einer Woche vor Demobeginn zweimal bei der zuständigen Dienststelle melden und Fingerabdrücke, Irisbilder und DNA-Proben da lassen.  Außerdem müssen alle bei Demos verbotenen Geräte verplombt oder abgegeben werden. Die Plombe entfernt die Polizei innerhalb der vierten Woche nach der Demo. Um einigen Risikogruppen die Tätigkeit weiter einzuschränken, sind ebenfalls Brillen, Kontaktlinsen und Hörgeräte vorübergehend oder nach Prüfung der Notwendigkeit auch vollständig unbenutzbar zu machen.

Der Bundesinnenminister sollte zur Vermeidung ähnlicher Vorkommnisse unverzüglich prüfen, ob Demos grundsätzlich abgeschafft werden können. Zudem sollten Anbieter wie youtube völlig aus dem Verkehr gezogen werden.

Alternativ könnte man natürlich auch das Internet und die Polizei verbieten.

… den Ringelsöckchenaward.

Zur Zeit sitz ich auf dem Spielplatz rum und betreibe Anwesenheit bei der Kindergarteneingewöhnung meiner Tochter. Welche Rolle ich dabei spiele, ist an diesem Eintrag klar zu sehen: Keine. Wir machen also sowas wie Fortschritte und ich bin hier fast schon überflüssig. Heute zumindest.

Nach einigen Problemen, einen erneuten Gruppenwechsel und auch hier noch ein paar kleineren Konfrontationen mit dem Personal, haben wir jetzt eine Strategie gefunden, die für alle, vor allem das Kind, scheinbar funktioniert. Zwischen dem letzten Kindergartentag und heute lag eine Woche Krankheitspause. Aber der Anschluss heute lief besser, als das Ende der vorletzten Woche. Ich mach mir auch gar keinen Kopp darüber, dass wir next week Urlaub machen. Außerdem bin ich nach dem stressigen Wochenende heilfroh ein bisschen Ruhe zu haben.

Gut, also den Award bind ich nachher ein. So toll macht sich das Rechnerchen hier nicht und der Akku ist fast leer.

cu. Markus

Ach Du Scheiße. Ich hab überlegt eine veränderte Fassung der Nebelpfade wieder in Betrieb zu nehmen. Nicht gleich morgen. Aber demnächst halt. Und auf der Suche nach Resten bin ich bei google ja auch was sehr witziges gestoßen. Oh oh. ´ne de.ms-Adresse. Sehr witzig, echt.

Da war ich gestern. Für eine Warnung ist es zwar reichlich spät aber trotzdem: Warnung. Lohnt nicht außer Feuervögel.

Weiß nich … hinten rechts, wenn man von den Linden kommt, gibt es guten Cappucchino für 2,50. Hab den Namen des Ladens vergessen. Und in der Kinderspielecke geben sie sich viel Mühe und machen auch was ungewöhnliches. Hab was über PlayMais gelernt, u.a., dass wir ihn wohl besorgen sollten. Absolut abzuraten ist aus meiner Sicht von dem Wurststand links vor der Bühne von Michael und Bettina Roden. Ne Leute, der halbe Meter war das widerlichste, was ich je an Bratwurts gegessen hab. Und das Personal iss dermaßen unfreundlich … eines von Beiden lässt sich ja akzeptieren. Die Weinprobe am Ende war noch gut. Der Traubensaft für die Kinder ist ´ne Empfehlung und der Regent für die Leute, die auf schweren roten stehen auch.

So und die Shows, also die Gaukler … hab ich kaum gesehen. Alles voller Commerzbuden. Ein paar mehr oder eher weniger gute KleinkünstlerInnen  auf der Bühne. Richtig Klasse hingegen waren die Feuervögel. Die haben die drei Euro Eintritt echt gelohnt und die Spenden hinterher allemal auch.  „Die Seele lebt von Bildern und wird von Bildern genährt.“ steht auf ihrer Website.  Das können sie gut, ergänzt durch Töne, genialer Choreografie und – wenn man die Energie findet – mit genialer Ausstrahlung. Leider ist die Show, die sie in Berlin gezeigt haben, nicht auf ihrer Seite.

Wir waren gestern ein bisschen unterwegs abends. So durch´n Kiez halt. Bis zum Mauerpark, wo coole Musik lief. Im Hintergrund noch die Stadionbeleuchtung. 0:2 hat TeBe in der eigenen Stadt aber im fremden Stadion verloren. Ist okay, ich mag den KSC eh lieber (alte Sympathien für eine Stadt, in der ich mal gut gelebt hab) und TeBe hat keinen guten Ruf bei mir.

Auf´em Rückweg sind wir massig fündig geworden.  Night hat jetzt ein funkelnagelneues Kabel um ihrem MP3Player an die Anlage zu hängen.  Ich hab eine weitere Rolle zum Streichen meiner Sommeresidenz. Außerdem gab es eine grüne Decke und damit das alles auch zu tragen geht, eine Klappkiste. Eine Feder und 75 Cent.

Letzteres ist auch gut, zumal ich grad ganz erheblich Finanzprobs hab. Schon überlegt, ob ich ein Spendenkonto einrichte …

Ich streiche gerade die Wohnung einer Freundin (Bild zeigt nicht exakt das Haus). Ich habe selbst mit ihr jahrelang darin gewohnt,  es ist ihre eigene Wohnung und wir haben sie zusammen entworfen. Na ja, den Plan gründlich geändert, den der Architekt gemacht hat.  Ein paar nette Ideen in dem Ding sind von mir. Und für ein paar Jahre mietfrei darin wohnen zu dürfen und ein Teil der Wohnung immer noch als Sommeresidenz, wenn auch in einem mit ihrem Sachen vollgestellten Zimmer, nutzen zu können, kann ich das Ding jetzt auch ethisch und moralisch einwandfrei renovieren.

Die Frau ist in Namibia, wie schon ein paar mal gesagt. Das macht die Kommunikation nicht leichter. Und nu iss sie zwei komplette Wochen gar nicht zu erreichen. Dafür nimmt mein Stress gerade gewaltig zu.

Das Haus ist Ende der ´90er gebaut worden. Die Baufirma gibt es nicht mehr, der Inhaber ist nach massiven Schulden auf die Malediven oder so verschwunden – zumindest was man so hört. Ein paar Wohnungen in diesem und in benachbarten Häusern wurden in den letzten Jahren sogar zwangsversteigert, was den Wert des ganzen Viertels senkt. Inzwischen stellt sich mehr und mehr auch der Pfusch am Bau raus. Zuständig ist jetzt die Eigentümergemeinschaft. Das ist zwar als Vertreter der Eigentümerin der Wohnung Nummer 9 in gewisser Weise auch mein Problem. Aber akut kotzt ich grad wegen was ganz anderem.

Ich krieg die Wände nicht gestrichen. Nicht dass ich schon Hunderte von Wänden gestrichen habe.  Aber diese hier will nicht. Es ist der erste Anstrich nachdem das beim Bau des Hauses hochprofessionell gemacht wurde. Ein Maler sagte mir inzwischen, die haben damals spezielle Farbe zusammengemischt um Eigenschaften zu erreichen, die es bei Baumarktfarben nicht gab. Nikotinabweisend, schmutzabweisend, wasserabweisend. Bla. Gibt es alles im Baumarkt, zumindest einzeln. Sollte damals sehr edel aussehen … nach Angaben des inzwischen in Rente befindlichen Malers … vor allen auf der Rechnung. Jau und hat ja auch lange an der Wand gehalten. So wirklich dreckig ist sie auch nach 12 Jahren nicht.

Nur, ich krieg sie nicht gestrichen. Sie bestraft jeden ungleichmäßigen Druck mit der Rolle, jede ungleichmäßige Farbverteilung sofort mit Sichtbarkeit. Wenn Frust mit „o“ geschrieben würde, könnte ich grad ein Kühlhaus betreiben.

Neulich hab ich mit 15 Litern Farbe von Obi locker vier Räume in zwei Wohnungen gestrichen. Drei Meter hoch (Berliner Altbau) und voller Wände. So und hier hab ich in ein etwa zwei Meter hohes Zimmerchen mit schräger Wand und viel Fensterfläche und so weiter schon fast drei Anstriche drauf und so langsam hört es auf zu wölken. Den Flur hab ich dreimal überstrichen, das Bad viermal.

Der Maler meinte, der kostengünstigste Plan damit fertig zu werden, ist zwei-, dreimal mit weißer Billigfarbe drüber. Danach kann man sie dann gelben, bläuen … Teurere Farbe mit deckenderen, also bindenderen Eigenschaften würden die Atmung der immer noch in Bewegung befindlichen Wände blockieren. Das Prob hab ich im Bad. Dort haben sie eine nach beiden Seiten völlig isolierende Farbe an die Decke geklatscht. Dafür quillt jetzt der Schimmel drunter vor. Ziemlich genau 200.000 DM hat die Wohnung gekostet. In der tiefsten brandenburgischen Provinz.

Ich trau mich inzwischen schon gar nicht mehr daran zu denken, was das kosten wird, wenn ich mit dem Weißen fertig bin und die Farbe drauf kommt. Für die Zimmerchen würde ich normal höchstens fünf Liter pro Raum mischen lassen. Aber hier? Keine Ahnung.

Hat jemand noch irgendwelche schlauen Hinweise, Ideen … irgendwas? Ich hab schon daran gedacht, mir eine Sprühgerät zu leihen. Hab ich aber keine Erfahrung mit. Kriegt man das so ohne weiteres hin?

Watt bin ick jenervt.

Ja ich weiß, es ist eigentlich albern, sich dreimal mit einer neuen Minipartei in Deutschland zu beschäftigen, die man eigentlich gar nicht wirklich mag. Zu erklären ist das nur damit, dass ich selbt mal Politiker einer Minipartei war, die duchaus für die damaligen Verhältnisse erfolgreich zu nennen war. Na ja erfolgreicher jedenfalls, als es die deutschen Piraten bisher waren.

Und erfolgreicher als es die Freie Union bisher war, die ich hier schon zweimal durch den Kaffee gezogen hab. Ja ja und nu scheinen alle schönen Planspiele in den Einträgen BürgerInnenkrieg in Deutschland? und Pauli völlig veraltet. Sankta Pauli scheint ein Problem zu haben (wie das wussten Sie noch nicht?) Nein, ich meine, sie scheint ein Problem zu haben mit ihrer Partei.

Das hat mit so kleinen Kullerdingern zu tun, wie ein norddeutsches Wurschtblatt heute berichtet. Man kann sie sogar essen, also die Kullerdinger. Oder genauer, sie wurden schon gegessen. In Bayern. An der Autobahn. Ja, also.

Die Erbseneintopf-Verschwörung Der Bindestrich stammt aus dem Originaltitel. Sonst wüde das Wort Erbseneintopfverschwörung heißen und ist für den Boulevard (sprich: Bulle war) nicht verständlich sein.

Also jedenfalls bin ich ja auch für eine plurale Parteienlandschaft, bis Parteien überflüssig sind. Und das die Fünf-Prozent-Hüde als Lehre aus Weimar was taugt, wie meinen westdeutschen Brüdern und Schwestern inner Schule einetrichtert wurde … isch weeiss nisch.  Aber Pauli IV wird an den Wahlen nu nicht mehr teilnehmen können.

Da wird sich Sankta Pauli was anderes einfallen lassen müssen.  Wie wäre es mit Urlaub? So auf´s Motorrad und dahin, wohin die Räder rollen wollen? Und innem Jahr wieder da sein, mit neuen Ideen, ´nem neuen Konzept? Also mal frisch erhohlt?

Bei WordPress muss man … naja müssen nicht aber zum Spam abwehren hab ich die Einstellung gelassen … Kommentare freischalten. Was ich jetzt nicht freigeschaltet habe weil ich nicht weiß, was danach kommt aber trotzdem zu sehen haben wollte, ist folgender Kommentar unter meinen letzten Eintrag:

„toller Bericht, wo geht in die richtige Richtung was nahestehend werden könnte. Eingedenk des in der EU gefällten Gerichtsurteil aus 2006 wo besagt – die BRD ist ein rechtsunwirksamer Staat – so ist dieses Urteil ein Rechtsakt einer Justiz wo aufzeigt was zerbröselt werden wird. Nun weiteres Interessantes erfährt man unter http://www.royal-mardukstate.eu http://www.king-marduk.com http://www.european-centralbank.eu http://www.staedtebund-bodensee.de und zum Nachdenken kommen werden.
Beste Grüße H.M. King Marduk I.“

Da hat ein König viel Fantasie … was ja primär völlig okay ist.

Eine derzeit in Namibia lebende Freundin schrieb mir in einer Mail: „Eine Kollegin von mir hat von einem Typen gehoert, der behauptet dass spaetestens nach den Wahlen in Deutschland ein Buergekrieg ausbricht und dass jetzt schon jede Nacht in Berlin hunderte von Autos angezuendet werden.„

Das konnte ich natürlich so nicht unbeantwortet lassen. Ich war beunruhigt. Buergerkrieg? Deutschland? Sommerloch?

Als ehemaliger Schreiberling musste ich sofort im Hier und Jetzt sowie auf der Stelle genauere Rächerchen begehen. Nach lang vergebener Quellensuche fand ich schließlich Informationen zum kommenden Bürgerkrieg. Und zwar in meiner Antwortmail an die besagte Freundin in Namibia. Mit größter journalistischer Sorgenfalte wmusste ich daraus einen Artikel voller Insider fabrizieren.

Bürgerkrieg in Deutschland? Genau.

Die Piratenpartei gewinnt die Bundestagswahlen am 27. September auf Helgoland und fordert zunächst die Wiedervereinigung beider Inselteile. Im Anschluss soll eine Piratenexpedition zur Eroberung der Principality of Sealand und der EU vorbereitet werden.

Dazu kommt es jedoch zunächst nicht, denn nachdem am gleichen Tag die CSU hinter den sieben Bergen an der Sieben-Zwerge-Hürde gescheitert ist, treibt König Horst (Seehofer) die Rechtsabweichler seiner Partei in die Arme der Kuh Glucken Großfamilie, die Linksabweichler in die FDP. So gesäubert besetzt die CSU die lokalen Bundeswehreinrichtungen – oder waren es die eingerichteten Bundeswehrlokale? Bewaffnet und verbündet mit dem Österreichischen Bundesheer beginnt mit knapp 200jähriger Verspätung der bayerische Marsch auf Berlin. Bundeswehrangehörige, die sich dem anschließen, wird eine Berliner Weiße mit Schuss versprochen.

Die Bundesregierung will sich zunächst nach Bonn absetzen, wo noch Reste einer alten Komanndostruktur existieren, wird aber von einem Ostdeutschen Nationalaufstand, der in Brandenburg von Polen, in Mecklenburg von Schweden unterstützt wird, an der Flucht gehindert.

Doch halt, Rettung naht durch die Türken in Berlin, die in Ankara um Truppen zur humanitären Sicherung der eigenen Kultur bitten. Die türkischen Protektorate Ankaraspor Wedding und Halbmondberg werden gegründet. Bei der Gelegenheit stellen sich die Kurden in Berlin auf die Seite der Ossis. Die NVA/PKK wird gegründet, der Reichstag wird symbolisch nur wenige Meter von seiner Ostseite entfernt durch einen antifaschistischen Schutzwall verhüllt. Kunstkritiker weißen jede Vermutung auf eine bulgarisch/marokkanisch/französische Intervention (Christo und Jeanne-Claude) zurück.

Als der Wall nur Stunden später umkippt, beanspruchen mehrere Gruppen, darunter die USA, die Linkspartei, ein chinesischer Geheimdienst und der ANC den Fall der Mauer für sich. Historiker vermuten eher zu viel Sand im Mörtel – typisch DDR.

Im Ruhrgebiet bricht die Ruhr aus, auf Sizilien der Ätna und im Amsterdamer Zoo ein Entenküken.

In Köln („Werner, die Russen kommen“) gibt es Hamsterkäufe bis alle Zoohandlungen leer sind. In Amsterdam – als Reaktion auf den Ausbruch – sammeln sich die Großcousins aller im Zweiten Weltkrieg gestorbenen Cousins und fordern die Auflösung Deutschlands in Salzsäure (alternativ geht auch Nordseewasser). Die polnische Armee rückt zur Sicherung ihrer territorialen Integrität bis zur Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße vor.

Zum letzten Mal vereint gehen Westdeutsche (unter Parole „Ossis in den Ostseeurlaub“) und Ostdeutsche („Stasi raus“) gegen die erste gesamtostdeutsche Kanzlerin Angela Merkel vor und hängen sie kopfunter am Reparaturkran an der Spitze des Berliner Fernsehturms höher, während im Hamburger Hafen ein Sack Reis umfällt.

Ein Rumpfbundestag, bestehend aus fraktionslosen Abgeordneten im Keller des Roten Rathauses in Berlin Mitte, beschließt den letzten Artikel des Grundgesetzes und den Einsatz der Bundeswehr im Innern des Ratskellers.

Bundesinnenminister Schäuble wird daraufhin von der Stasi-Raus-Meute gefangen und an die Piratenpartei ausgeliefert.

Auf Grund eines katastrophalen Fehlers beim Versuch der chemischen Bewaffnung von holsteinischen Bundeswehrreservisten auf dem Weg nach Berlin, erliegen alle Soldaten (außer im Kosovo und in Afghanistan) der Schweinegrippe. Inoffiziell wird jedoch davon gesprochen, dass etwa 80 Prozent an einem Lachkrampf bzw. einer Alkoholvergiftung gestorben sind. Als Reaktion darauf versucht der Verteidigungsminister (CDU/West) einen Rücktritt, trifft jedoch nur das Schienbein des Verkehrsministers (SPD/Ost) und trägt damit die nationalen Zwistigkeiten endlich bis in allerhöchste (na ja zweithöchste – siehe Merkel am Fernsehturm) Regierungskreise.

Derweil gewinnt Energie Cottbus das DFB-Pokalendspiel gegen Bayern München, womit der Bürgerkrieg endlich den Charakter sozialer Unruhen annimmt.

Gysi, dessen wahre Identität als schottischer Geheimagent mit bürgerlichem Namen McGregory bekannt wird, sammelt seine schwäbischen Anhänger zu einem bewaffneten Kampf gegen die Oskar-Saar-Landwehr. Letztere war eigentlich aufgestellt worden, um einen Putsch der enttäuschten Linkenanhänger gegen die Regierungskoalition von Freier Union (Gabriele Pauli) und DIE GRAUEN (Helmut Josef Michael Kohl, Helmut Heinrich Waldemar Schmidt, Hans-Dietrich Genscher, sowie der gewaltsam von einer Terrorgruppe um Andrea Maria Nahles und Angela Marquardt – beide SPD – aus dem Foyer des Willy-Brandt-Hauses in Berlin entführte Plastik eines Gespenstes) im Saarland zu verhindern, nachdem O. Lafontaine – neuerdings auch „der Geysir“ genannt – zur Wahrung seiner sozialen Gerechtigkeit (oder sowas) und zum Schutz vor Fremdarbeitern in seiner Villa Ehrenmitglied, Fraktions-, Ortsgruppen-, Kreisgruppen-, Methylgruppen – (bei der damals noch nicht verboteten Wikipedia als ausgesprochen reaktionsträge bezeichnet) und Landesvorsitzender der selbstgegründeten Organisation „Heim ins Reich – Französisch ist die Saar“ geworden ist.

Um ein Abrutschen der Eurozone ins Mittelmeer (nach Nachterstedter Vorbild) zu verhindern, beschließen Frankreich, das Vereinigte Königsei, die USA und Russland schließlich die Vierteilung Deutschlands. Bei den anschließenden Vier+X-Verhandlungen=Zweites Potsdammer Ankommen, wird Bayern nach dem Muster Österreichs die immer währende Neutralität und eine ewiges Vereinigungsverbot mit Deutschland auferlegt. Hollands Cousinen sollen diesmal wirklich eine Straße in Deutschland bekommen und Polen wird westverschoben: es erhält die Insel Vilm und übergibt sich dafür auf drei bei Gdansk gesammelte Findlinge in der Ukraine.

Deutschland zerfällt jedoch entsprechend seiner Tradition in 128 Teilstaaten, wobei sich das Herzogtum Coburg als Freistaat und Räterepublik (unter stillschweigender Duldung der russischen Besatzungsmacht) wieder aus Bayern herauslöst und dem Thüringischen Zollverein beitritt.

Brandenburg wird die autonome Wojewodschaft Westpolen. Forderungen von Papst Innocent („Wir sind Deutschland“) nach der Wiedervereinigung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation sind unerhört und scheitern jahrelang am Limes.

Die Piraten reinitialisieren das Killerspiel „Zehn Meter ohne Kopf“, das von einem Team um Klaus Störtebecker entwickelt wurde, und errichten geheime Flottenstützpunkte beim Bundesamt für Verfassungsschutz, Merianstraße 100, 50765 Köln, in Lhasa, im Internet sowie auf den Malediven. In der Folge droht der Ausbruch des Dritten Weltfriedens.

stellt das letzte Hilsmittel in der Werkzeugleiste dar.

Bitte die Anweisung befolgen:

Schnappe Dir das erstbeste Buch in Deiner Nähe,
Jetzt,
Schlage Seite 56 auf.
Und suche den fünten Satz.

Poste diesen Satz als Deinen Status UND poste diese Anweisungen als Kommentar.
Bedenke: Nimm nicht das coolste oder Dein Lieblings-Buch, das erste in Reichweite!

Gefunden bei lookandsee

schon seit drei Tagen und noch bis morgen oder so. Diesmal zieht Jana wieder nach Berlin.

Nich Sankt. Ich kenne ein paar … na ja wenige Leute, die sind Sankt Pauli Fans. Also FC Sank Pauli von 1910 e.V. zumindest.

Aber wir werden uns nun wirklich an ein paar andere Pauli-Fans gewöhnen müssen, wie es scheint. Frau Pauli jedenfalls will die Freie Union gründen. Eine neue Partei, weil wir ja noch nicht genug <5% Parteien haben. Okay, ich würde auch eine gründen. Themen fielen mir genug ein, deswegen wollte ich mir mal die Füllerin des medialen Sommerlochs ansehen.

Beim Lesen der Grundgedanken ihrer Parteigründung – derzeit auf der Startseite der Website – fiel mir zuerst meine Mitbewohnerin ein. Die behauptet öfter, sehr desillusioniert zu sein. Nu frag ich mich, ob das abfärbt. Weil das was Frau Pauli da schreibt, ein paar nette Betrachtungen über die Welt enthällt, auf einem Niveau, das meine Oma auch hingekriegt hätte. Also jedenfalls ist das Gelaber schon beachtlich, wenn man – nein frau – aus der CSU kommt. Aber dünn, zu dünn, um irgendwelche politische Relevanz zu haben.

Das System ändern wollen viele, von ganz rechts bis ganz links. Manche nennen es auch so. Vornehmlich die an den Rändern des Spektrums. Nu ist der Begriff in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Mit Frau Pauli, was für eine Karriere. Von der Mitarbeiterin eines explizit nicht genannten Abgeordneten im Bayrischen Landtag über das Zugpferd einer Nicht-Partei-sein-wollenden-Partei der Freien Wähler zur Systemänderin.

Das erste Mal hab ich abgeschaltet, als es um den Sozialneid ging. Das Aus für ihre Grundgedanken kam bei ihrem vulgärspychologischen Ansatz, zu erklären, warum die Jugend von heute so Scheiße drauf ist.

Nu muss man sicher noch abwarten, was die eigentliche Parteigründung bringt. Schließlich muss ja zur Bundestagswahl mindestens ein Wahlprogramm her. Wie lange Zeit haben sie noch … ?

Aber ich fürchte, wenn da nicht was grundlegend tiefergehendes drinsteht, dürfte das Projekt RB Leipzig für mehr Aufregung sorgen, so über die Jahre, als die Freie Wählerschaft der Christlich Sozialen Union. Ach ne, Frau Pauli. Ich war auch mal Politprofi. Und so Ausgründungen und Neugründungen und sowas hab ich zur Genüge erlebt. Und irgendwie kommt es mir so vor, als wären Sie gar nicht weit genug weg, nein lange genug aus der CSU verschwunden. Da fehlt was. Da fehlt das Setzen von Ideen, das Verarbeiten von Erfahrungen, die neue Qualität.

Was soll das werden? Die Lafontaine der CSU? Die Dittfurt der bürgerlichen Mitte? Die eine hat es nie geschafft, den Kaderstil ihrer politischen Ursprungsfamilie (das waren ja nicht die GRÜNEN) zu überwinden. Der andere hat … ach was weiß ich, was sein Trauma ist. Das Drama ist eher, das beide an sich selbst gescheitert sind. Und gute Projekte mitnehmen. Ich hab auf die Art auch schon geschafft, eine Partei existentiell zu gefährden. Ist länger her und kann heute cool betrachtet werden.

Ferdinand Schill, noch so ein mitreißender Selbstscheiterer, konnte wenigstens markig die Inhaltsleere überdecken. Wenn Gabriele Pauli jetzt aus ihrer Direktkandidatur ableitet, WählerInnen zu haben, will ich sehen, wie sie Deutschland zu ihrem, also _ihrem_, Wahlkreis machen will. Bei den kleinen Parteien reicht das Kleben von Köpfen nicht zum Wahlkampf. Zumal, wenn es sich dabei nicht nur um eine Null-Punkt-Partei (im Gegegsatz zu Ein-Punkt-Parteien) handelt, sondern auch um eine Ein-Kopf-Partei. 

Jau und so denkt sich denn mein einer Kopf, der 1. FC Union ist doch grad in die zweite Liga aufgestiegen. Vielleicht sollte ich mal mit den paar Pauli Fans, die ich kenne, in die Wuhlheide fahren, wenn der FC St. Pauli in Berlin gastiert. Der andere Kopf schläft schon. ;)

P.S. Ich hätte ein paar mehr Links setzen können. Nur leider ist Janas Rechner huete Abend nicht mehr zurechnungsfähig.

Beim Kurz-vorm-Einschlafen-noch-runterkomm-Surfen wollte mich die Suchmaschine Hunch in den Urlaub schicken. Und zwar nach Kanada. In den Banff National Park. Scheint ´ne coole Gegend zu sein. Aber in Anbetracht der Tatsache, dass ich grad mit der Kohle jongliere, wie noch nie, um irgendwie über die Runden zu kommen, nehme ich das Angebot nur mit einem entsprechenden Scheck an. Travellercheck wäre okay ;), wenn ich dafür auch das Flugticket kriege.

die volle Schreibblockade auf der ganzen Linie. Wenn ich mir überlege, dass ich früher mal vom Verfassen von Texten gelebt habe …

Genau genommen, ist das eine Art Kommunikationsblockade. Geht mir ja beim Reden grad etwas ähnlich. Nicht ganz so krass. Schon klar. Also ich kann schon noch mein Futter im Laden kaufen. Aber Teile meines Hirns sind da grad völlig zu.

ginge auch ohne Musik ;)

edit:  Scheiße, das Ding will das Video nicht einbetten. Das hier meinte ich:

http://www.liveleak.com/view?i=def_1232457834

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