Kinder


… den Ringelsöckchenaward.

Zur Zeit sitz ich auf dem Spielplatz rum und betreibe Anwesenheit bei der Kindergarteneingewöhnung meiner Tochter. Welche Rolle ich dabei spiele, ist an diesem Eintrag klar zu sehen: Keine. Wir machen also sowas wie Fortschritte und ich bin hier fast schon überflüssig. Heute zumindest.

Nach einigen Problemen, einen erneuten Gruppenwechsel und auch hier noch ein paar kleineren Konfrontationen mit dem Personal, haben wir jetzt eine Strategie gefunden, die für alle, vor allem das Kind, scheinbar funktioniert. Zwischen dem letzten Kindergartentag und heute lag eine Woche Krankheitspause. Aber der Anschluss heute lief besser, als das Ende der vorletzten Woche. Ich mach mir auch gar keinen Kopp darüber, dass wir next week Urlaub machen. Außerdem bin ich nach dem stressigen Wochenende heilfroh ein bisschen Ruhe zu haben.

Gut, also den Award bind ich nachher ein. So toll macht sich das Rechnerchen hier nicht und der Akku ist fast leer.

cu. Markus

Da war ich gestern. Für eine Warnung ist es zwar reichlich spät aber trotzdem: Warnung. Lohnt nicht außer Feuervögel.

Weiß nich … hinten rechts, wenn man von den Linden kommt, gibt es guten Cappucchino für 2,50. Hab den Namen des Ladens vergessen. Und in der Kinderspielecke geben sie sich viel Mühe und machen auch was ungewöhnliches. Hab was über PlayMais gelernt, u.a., dass wir ihn wohl besorgen sollten. Absolut abzuraten ist aus meiner Sicht von dem Wurststand links vor der Bühne von Michael und Bettina Roden. Ne Leute, der halbe Meter war das widerlichste, was ich je an Bratwurts gegessen hab. Und das Personal iss dermaßen unfreundlich … eines von Beiden lässt sich ja akzeptieren. Die Weinprobe am Ende war noch gut. Der Traubensaft für die Kinder ist ´ne Empfehlung und der Regent für die Leute, die auf schweren roten stehen auch.

So und die Shows, also die Gaukler … hab ich kaum gesehen. Alles voller Commerzbuden. Ein paar mehr oder eher weniger gute KleinkünstlerInnen  auf der Bühne. Richtig Klasse hingegen waren die Feuervögel. Die haben die drei Euro Eintritt echt gelohnt und die Spenden hinterher allemal auch.  „Die Seele lebt von Bildern und wird von Bildern genährt.“ steht auf ihrer Website.  Das können sie gut, ergänzt durch Töne, genialer Choreografie und – wenn man die Energie findet – mit genialer Ausstrahlung. Leider ist die Show, die sie in Berlin gezeigt haben, nicht auf ihrer Seite.

… und nein, ich rede immer noch nicht über Guantanamo.

Okay, inzwischen ist Naira bei dieser Verson angekommen:

http://www.youtube.com/watch?v=PNroVBNQCYE

Das hier fand sie komisch:

http://www.youtube.com/watch?v=cUGuxlBPVwc

P.S. Das Blog hier fängt auch schon wieder an, mich zu verarschen. Funktionen, die gestern noch gingen gehen heute nicht mehr und umgedreht. Kann mir mal bitte jemand sagen, was ich mit dieser Technik habe? Oder sie mit mir? Das geht doch schon seit Jahren so.

… nu iss das Ding auch bei Naira angekommen.


http://www.youtube.com/watch?v=ZTjyRu88PRE

Von Jana zugeschickt bekommen. Mom Song ist in gewisser Weise ein Fachbegriff für das, was Moms so den ganzen Tag …


http://www.youtube.com/watch?v=ESe-AysF9mw

Noch eine Sache, die in den letzten Tagen liegen geblieben ist. Ich würde sie hier nicht erzählen, wenn sie ein Einzelfall wäre. Aber einige Leute haben schon Ähnliches erlebt mit meiner Tochter. Von daher …

Ich hatte ihr neulich eine Geschichte erzählt. Das heißt, ich hab sie mit ihrem Spielzeug nach gespielt. Handelnde Personen waren eine kleine Holzfigur, die mal der Bienerich Willi (aus Biene Maja) war, als er noch alle Haare und einen Draht oben dran hatte und nicht zur Unkenntlichkeit bemalt war. :) Naira hat noch eine Katze, die im Prinzip genauso aussieht. Die beiden stellten zwei WissenschaftlerInnen dar. Außerdem spielte noch ein Krokodil mit, ganz viele ZoobesucherInnen (Hunde, Störche usw.), eine Kiste, die als Transportkäfig diente und Holzbausteine, die ein Krokodilgehege darstellten.

Die Geschichte die gespielt wurde, ist in angelehnt an eine echte Geschichte, die vor ein paar Jahren in Australien statt fand. Die beiden WissenschaftlerInnen spazierten an einem Fluss entlang, in dem es Krokodile gibt. Schön ausgeschmückt mit Unterhaltung und so. Dann hörte Kitsy (die Katze, nein die Wissenschaftlerin) etwas platschen. Ein Krokodil namens Eric. Während Willi gehen wollte, war Kitsy neugierig. Und tatsächlich wurden die beiden bald von einem Krokodil gejagt, das aber seltsamerweise viel langsamer war, als sie.

Als die beiden auf einer sicheren Höhe saßen, stellten sie fest, dass das Krokodil gar nicht richtig laufen konnte. Nach dem sie ihm darüber gesprochen hatten, wussten sie, dass es Hunger hatte aber nicht jagen konnte, weil es nämlich ein kaputtes Bein hatte. Darauf hin telefonierten Kitsy und Willi mit einem Zoo, der einen Transportkäfig brachte, der für das Krokodil viel zu klein war. Aber in dem Ding wurde es in den Zoo gebracht, weil es in freier Wildbahn nicht allein lebensfähig war. Dort wurde es dann zur Freude der BesucherInnen täglich mit Hühnchen gefüttert. So richtig mit Vorführung und so.

Wir haben die Geschichte vier mal hintereinander gespielt. Mehr und mehr natürlich mit Abwandlungen vor allem durch Naira. :)

Obwohl das schon drei Wochen her ist, gibt es immer noch ein Krokodil, das dauernd Hühnchen haben will.

Die Geschichte ist in etwa die Geschichte eines echten Krokodils. Eric, auch unter dem Namen, lebte im Australian Reptile Park in New South Wales. Ich hab ihn da vor mehr als zehn Jahren gesehen. Und auch seine Hühnchenfütterungen miterlebt. Er war mit mehr als sechs Metern für seine Art viel zu groß und hatte eine verletzte Pfote, weswegen er teilweise den Siedlungsbewohnern in Freiheit Stress machte, eben eingefangen und „stationär gepflegt“ wurde.

So, nu kommt´s. Nachdem wir die Geschichte vier mal durchgespielt haben, erweiterte Naira sie selbständig um eine Sequenz, die weder ich vorher erzählt hatte, noch die sie je vorher irgendwo gespielt hat. Nämlich, das Gehege ist abgebrannt und Eric musste irgendwo raufklettern. Naira ließ offen, ob das funktioniert hat oder nicht. Ich hab ihn dann klettern lassen. Ich frag mich eh, woher sie weiß, wie gefährlich Feuer ist. Aber gut.

Das Thema ist, ein paar Jahre nachdem ich in diesem Park in Australien war, ist das ganze Ding da tatsächlich komplett abgebrannt. Die meisten Tiere, darunter Schlangen und Spinnen zur Antidotagewinnung, Wombats, die letzte Schildkröte einer bestimmten Unterart usw. sind dabei gestorben. Eric hatte es überlebt.

Nu iss Zufall, wenn Gott inkognito unterwegs ist ;) Aber warum spielt das Kind genau das als Fortsetzung der Handlung? Zumal Mama und Oma Ähnliches auch schon berichtet haben. Wohl doch ein Kristallskind ;) Wenn man es fallen lässt, macht es klirr.

Mehr als eine Woche hat mich die Erkältung im Griff gehabt. Götterse. Temperaturschwankungen von fast drei Grad innerhalb einer halben Stunde, Kotzen, Durchfall, Kreislauf bis kurz Abklappen. Geholt hab ich mir das in Eberswalde auf dem Winterspielplatz – vermutlich. Vielleicht ja auch im Kindergarten. Jana hatte es nur kurz, Naira war sogar noch schlimmer dran als ich. Eine Woche war ich nicht in der Lage, nach Berlin zurückzufahren. Danach durfte ich nicht, weil Night, selbst schon mit was anderem krank, eine weitere Ansteckung fürchtete.

Na ja Mittwoch Abend, werde ich wieder in BErlin sein. Dort wartet dann Arbeit auf mich. Nachholen, was in den dan zwie Wochen Eberswalde liegen geblieben ist. Darunter z.B. die Korrektur einer Projektarbeit über … ich glaube Himbeeren.

Das beschissene daran ist, dass dies bereits die zweite Erkältung innerhalb eines Monats war. Kurz vor Sylvester hat es mich ebenfalls heftig abgeschossen. Ich hab das Gefühl, es wird immer schlimmer, in den letzten Monaten. Ich nehm hier quasi alles mit, was sich Naira holt. Mein Imunsystem scheint bei dem Stress der letzten Jahre völlig im Arsch zu sein.

Und dass der Stress weniger wird, ist nicht abzusehen. Ich muss mir was einfallen lassen, dringend.

Das ganze Wochenende – na ja, nicht das ganze natürlich aber bestimmt sieben Mal – lief in Eberswalde auf dem Rechner Nairas neuer Lieblingsfilm Hakuna Matata.

Wer es genauer wissen will: Hakuna Matata bei Wikipedia

Es gab Grund, sich in der letzten Nacht zwei Filme anzusehen. Es wurden Planet Terror (na ja, als Verarsche grad so akzeptabel, ansonsten *hüstel*, okay, ich hab ihn jetzt gesehen) und Wolfhound (ach Du Scheiße). Anschließend gab es 3hS (drei Stunden Schlaf) und acht Stunden Naira in Berlin. Und jetzt gibt es wieder Schlaf. Und zwar xhS. Ich mach heut nichts mehr an dem Blog hier oder sowas.

Neulich in Eberswalde. Das Kind war müde bis zum Umfallen, hatte aber wenig Lust, zu schlafen. Also spielten wir stundenlang auf so einem Ding, das man an Fußgängerzonen stellt, damit die Autos durchfahren können, wenn es runtergeklappt wird. Anschließend balancierten wir zur Begeisterung der Zuschauer *kreisch* auf dem Geländer einer Kanalbrücke. *gg

Kurz vor der Haustür dann eine typische Situation. Naira war noch zwanzig Meter hinter uns und wollte nicht mehr weitergehen. Bitten, rufen und locken halfen irgendwie gar nicht … wie das halt so ist.
Kam doch glatt eine ältere Frau vorbei und laberte das Kind an, dass es doch zu seinen Eltern gehen müsse, sonst kommt eine Auto an und überfährt es. Kind lernt nur grad, nicht auf die Straße zu gehen, weil _dort_ die Autos fahren. Und dass es auf dem Bürgersteig _sicher_ ist. Als ich die Frau dann angefaucht hab, wollte sie mir erzählen, dass sie das gut meint. *Jammer Gut mit wem? Mit dem Kind sicher nicht.

Primär wird das Kind schon verunsichert, wenn überhaupt eine fremde Person ankommt und dazwischen labert. Weil es geht ja nicht nur darum, dass das Kind grad nicht will, sondern es geht auch um´s Austesten von Eigenständigkeit. Klar kann einem wenn man eigenständig handelt, jemand dazwischen funken. Insofern ist das auch eine Erfahrung. Aber wenn dann dieses jemand ankommt und Sachen erzählt, die die Eltern gegenteilig erzählen, rennt das Kind natürlich zu den Eltern. Aus Verunsicherung. Toller Effekt. Danke. Erziehungsziel erreicht, Lernziel verfehlt. Blödköppe