schon seit drei Tagen und noch bis morgen oder so. Diesmal zieht Jana wieder nach Berlin.
Markus in Eberswalde
Juni 20, 2009
Februar 2, 2009
Noch eine Sache, die in den letzten Tagen liegen geblieben ist. Ich würde sie hier nicht erzählen, wenn sie ein Einzelfall wäre. Aber einige Leute haben schon Ähnliches erlebt mit meiner Tochter. Von daher …
Ich hatte ihr neulich eine Geschichte erzählt. Das heißt, ich hab sie mit ihrem Spielzeug nach gespielt. Handelnde Personen waren eine kleine Holzfigur, die mal der Bienerich Willi (aus Biene Maja) war, als er noch alle Haare und einen Draht oben dran hatte und nicht zur Unkenntlichkeit bemalt war. :) Naira hat noch eine Katze, die im Prinzip genauso aussieht. Die beiden stellten zwei WissenschaftlerInnen dar. Außerdem spielte noch ein Krokodil mit, ganz viele ZoobesucherInnen (Hunde, Störche usw.), eine Kiste, die als Transportkäfig diente und Holzbausteine, die ein Krokodilgehege darstellten.
Die Geschichte die gespielt wurde, ist in angelehnt an eine echte Geschichte, die vor ein paar Jahren in Australien statt fand. Die beiden WissenschaftlerInnen spazierten an einem Fluss entlang, in dem es Krokodile gibt. Schön ausgeschmückt mit Unterhaltung und so. Dann hörte Kitsy (die Katze, nein die Wissenschaftlerin) etwas platschen. Ein Krokodil namens Eric. Während Willi gehen wollte, war Kitsy neugierig. Und tatsächlich wurden die beiden bald von einem Krokodil gejagt, das aber seltsamerweise viel langsamer war, als sie.
Als die beiden auf einer sicheren Höhe saßen, stellten sie fest, dass das Krokodil gar nicht richtig laufen konnte. Nach dem sie ihm darüber gesprochen hatten, wussten sie, dass es Hunger hatte aber nicht jagen konnte, weil es nämlich ein kaputtes Bein hatte. Darauf hin telefonierten Kitsy und Willi mit einem Zoo, der einen Transportkäfig brachte, der für das Krokodil viel zu klein war. Aber in dem Ding wurde es in den Zoo gebracht, weil es in freier Wildbahn nicht allein lebensfähig war. Dort wurde es dann zur Freude der BesucherInnen täglich mit Hühnchen gefüttert. So richtig mit Vorführung und so.
Wir haben die Geschichte vier mal hintereinander gespielt. Mehr und mehr natürlich mit Abwandlungen vor allem durch Naira. :)
Obwohl das schon drei Wochen her ist, gibt es immer noch ein Krokodil, das dauernd Hühnchen haben will.
Die Geschichte ist in etwa die Geschichte eines echten Krokodils. Eric, auch unter dem Namen, lebte im Australian Reptile Park in New South Wales. Ich hab ihn da vor mehr als zehn Jahren gesehen. Und auch seine Hühnchenfütterungen miterlebt. Er war mit mehr als sechs Metern für seine Art viel zu groß und hatte eine verletzte Pfote, weswegen er teilweise den Siedlungsbewohnern in Freiheit Stress machte, eben eingefangen und „stationär gepflegt“ wurde.
So, nu kommt´s. Nachdem wir die Geschichte vier mal durchgespielt haben, erweiterte Naira sie selbständig um eine Sequenz, die weder ich vorher erzählt hatte, noch die sie je vorher irgendwo gespielt hat. Nämlich, das Gehege ist abgebrannt und Eric musste irgendwo raufklettern. Naira ließ offen, ob das funktioniert hat oder nicht. Ich hab ihn dann klettern lassen. Ich frag mich eh, woher sie weiß, wie gefährlich Feuer ist. Aber gut.
Das Thema ist, ein paar Jahre nachdem ich in diesem Park in Australien war, ist das ganze Ding da tatsächlich komplett abgebrannt. Die meisten Tiere, darunter Schlangen und Spinnen zur Antidotagewinnung, Wombats, die letzte Schildkröte einer bestimmten Unterart usw. sind dabei gestorben. Eric hatte es überlebt.
Nu iss Zufall, wenn Gott inkognito unterwegs ist ;) Aber warum spielt das Kind genau das als Fortsetzung der Handlung? Zumal Mama und Oma Ähnliches auch schon berichtet haben. Wohl doch ein Kristallskind ;) Wenn man es fallen lässt, macht es klirr.
Januar 27, 2009
Wieder halbwegs fit
Posted by mdw under Kinder, Markus in Berlin, Markus in EberswaldeLeave a Comment
Mehr als eine Woche hat mich die Erkältung im Griff gehabt. Götterse. Temperaturschwankungen von fast drei Grad innerhalb einer halben Stunde, Kotzen, Durchfall, Kreislauf bis kurz Abklappen. Geholt hab ich mir das in Eberswalde auf dem Winterspielplatz – vermutlich. Vielleicht ja auch im Kindergarten. Jana hatte es nur kurz, Naira war sogar noch schlimmer dran als ich. Eine Woche war ich nicht in der Lage, nach Berlin zurückzufahren. Danach durfte ich nicht, weil Night, selbst schon mit was anderem krank, eine weitere Ansteckung fürchtete.
Na ja Mittwoch Abend, werde ich wieder in BErlin sein. Dort wartet dann Arbeit auf mich. Nachholen, was in den dan zwie Wochen Eberswalde liegen geblieben ist. Darunter z.B. die Korrektur einer Projektarbeit über … ich glaube Himbeeren.
Das beschissene daran ist, dass dies bereits die zweite Erkältung innerhalb eines Monats war. Kurz vor Sylvester hat es mich ebenfalls heftig abgeschossen. Ich hab das Gefühl, es wird immer schlimmer, in den letzten Monaten. Ich nehm hier quasi alles mit, was sich Naira holt. Mein Imunsystem scheint bei dem Stress der letzten Jahre völlig im Arsch zu sein.
Und dass der Stress weniger wird, ist nicht abzusehen. Ich muss mir was einfallen lassen, dringend.
Januar 21, 2009
Fieber gegen Depressionen
Posted by mdw under Magie und Co., Markus in Eberswalde, Science[4] Comments
Es stimmt, Fieber hilft tatsächlich gegen Depressionen. Mensch merkt es nur vielleicht im Delirium nicht sofort aber die Wirkung scheint länger anzuhalten.
P.S. Es gibt sicher auch Tricks, Fieber künstlich zu erzeugen.
Januar 18, 2009
MdW auf Safari
Posted by mdw under Internet, Konsumhinweise ++--, Markus in Berlin, Markus in EberswaldeLeave a Comment
Gerade mache ich eine neue Erfahrung. Safari. Leider nicht für Windosen unter XP zu haben. Auf meinem heimischenRechner läuft nämlich noch ein schnödes altes 2000.
Aber für wenn ich in Eberswalde bin, nutz ich ja Janas Rechner. Und dort kollidiere ich ständig mit den seltsamen ;) Einstellungen ihres Firefox. Nach einigem Hin und Her haben wir beschlossen, dass ein anderer Browser drauf muss. Der übliche IE soll nicht genutzt werden. Chrome telefoniert auch möglicherweise immer noch mit der falschen Firma. Mit Opera hatte ich ungute Erfahrungen. Und die anderen Mozilladerivate beißen sich mit dem Firefox. Jedenfalls ist sowas schon mir und anderen passiert.
Tjo, blieb nur Safari. Mh. die Bildqualität lässt ein wenig zu wünschen übrig. Aber für meine hießigen Zwecke reicht das Ding völlig aus. Der Clou allerdings: Das Ding ist so schnell wie der Firefox früher mal war. Ich kann mich noch gut an den Qualitätssprung erinnern, den meine Internetnutzung genacht hat, als der IE endlich durch was vernünftiges ersetzt wurde. Aber der Firefox ist in die Jahre gekommen, sollte ich besser Monate sagen, und somit langsamer. Ist eben auch nur ein Mensch, so´n Browser. Als alter Mittelstreckler weiß ich, dass meine besten Zeiten schon ene Weile her sind. Nu also Safari.
Ach ja. Und noch was rechnermäßiges. Ein Freund von Nightingale hat mir ein geiles Angebot gemacht. Einen neuen Rechner in meinem alten. Im Gegensatz zu mir benötigt der Mann Computer mit Leistungen, von denen ich nicht mal träume. Irgendwie verdient er seine Kohle mit Technik und so. Und da er nun Teile seines alten Rechners austauscht, um nicht zu sagen, alle wesentlichen außer Grafikkarte und Festplatte, bekomm ich den Kern seiner alten Kiste. Mein Neuer wirdd dann außen Dell sein, wie seit *koppkratz …. mein Gott … acht Jahre ist das Gerät alt … innen hat er eine Leistung wie Rechner, die ich mir wahrscheinlich heute noch nicht kaufen würde.
Und nötig wird es. Denn meine alte Kiste ist doch auch erheblich langsamer als vor ein paar Jahren. Die Speicher platzen bald, bei Benutzung sowieso. Die Ansprüche werden – wenn auch teilweise ungewollt aber wer das eine will, muss das andere mögen – der Satz könnte von Bill Gates sein – immer größer. Und also gibt es jetzt zum zweiten Mal einen Rechner nicht von der Stange. Und das alles für Traumpreise. Also nein, eigentlich … na ja R. berechnet kaum mehr als den Schrottpreis. Also fast geschenkt sozusagen. Glück gehabt, danke. :)
Übrigens nichts gegen den Rechner von Dell, wenn ich das noch einfügen darf. Hatte selten so wenig Probs mit der Hardware. Der hat seinen Dienst echt getan. Ich werd gucken, dass ich seinen Geist in eines der Teile kriege, die drin bleiben. Vielleicht wird er ja mit den Geistern der neuen Teile ein cooles Team.
Das mit den Browsern wird sich dann auch ändern. Nach einem halbne Jahr praktischer Beobachtung hab ich mich nu endlich von Ubuntu überzeugen lassen.
So und nu geh ich abwaschen.
Januar 1, 2009
Cool. Das hier ist meine Jahreskarte für 2009. Ich benutze sonst selten Haindl. Diesmal war es das, was ich am ehesten gegriffen hatte, bevor ich nach Eberswalde gefahren bin.
Tjo Sieben Steine = Sieben Pentagramme = Sieben Scheiben und sowas. Am Ende wird es dann wohl irgendwelche Früchte zu ernten geben, wenn ich mich nicht zu blöd anstelle.
Aber bis dahin …
P.S. Irgendwer wollte mir vor Jahren mal ein nicht benötigtes Haindl Buch zukommen lassen. Ich hab nur vergessen, wer. Spricht dafür, dass das erst in den letzten zweieinhalb Jahren war. Falls sich „wer“ noch daran erinnert und nach wie vor Lust hat, das Buch a) loszuwerden und b) auch noch an mich und c) das Blog hier liest (Chancen sind ja gering) ich nehm´s gerne. ;)
Dezember 8, 2008
Erinnert sich noch jemand an die Nebelpfade? Also www.nebelpfade.de? Der total verschachtelte Webkatalog, die Newsseite incl. fast täglichen Newsletter, die Artikelseite mit monatlichem NL, die Buchrezensionen und so was alles?
Vor gut drei Jahren haben wir den Betrieb eingestellt. Damals wäre ein Relaunch nötig gewesen, den wir meinten, nicht bewältigen zu können.
Die Seite war zwar nicht offline. Und hin und wieder haben wir als Amazon-Partner und mit der Marke occultshirts sogar mal ein paar Cent eingenommen. Nicht dass das auch nur fünf Prozent der Unkosten eingespielt hätte. Aber wir wollten online bleiben, weil einige der Artikel und ein paar der Meldungen doch gut waren.
Ich bin ja auf die Meldungen besonders stolz gewesen. Vieles war im deutschen Sprachraum einmalig. Wir wurden teilweise von großen internationalen Websites verlinkt. Nachrichtenanbietern, Unis usw.
Einmal erhielten wir ein Dank von einem US-Wissenschaftler, weil wir europaweit die einzigen waren, die seine Arbeit korrekt wiedergegeben haben. In einem anderen Fall … na ja Gelaber, lang ist es her.
Seit ein paar Tagen sind wir offline. Komplett. Nix Nebelpfade mehr. Der Grund ist ein Fehler, den wir gleich zweimal gemacht haben. Beim ersten Mal bewusst, beim zweiten Mal unbewusst, wie ich hoffe.
Das erste Mal hätten wir die Konsequenzen abfangen können. Jetzt haben wir einen Rechtsstreit an der Backe, dessen Ausgang ungewiss ist. Das heißt, eigentlich ist die Rechtslage klar, die Frage ist nur, was sie uns kostet.
Jana hofft auf eine dreistellige Summe. Möglich ist eine vierstellige. Am Anfang sah es sogar nach einer fünfstelligen aus. Wobei das vielleicht eher unsere laienhafte Sicht auf einige Fakten war. Trotzdem, das alles ohne Komma und in Euro wohlgemerkt.
Weitere Detail will ich hier gar nicht veröffentlichen. Vollmondinnen wissen mehr.
Was wird jetzt aus den Nebelpfaden? Wir wissen es noch nicht. Vorerst bleiben sie off. Vorerst bedeutet, in diesem Jahr bleibt der 403er zu sehen. Ich denke, im Januar werden wir mehr wissen.
Ich kann mir vorstellen, dass die Seite erst mal wieder ans Netz geht. Vielleicht ab Februar. Ich kann mir auch vorstellen, dass eine verkleinerte Fassung online geht. Die Domain gehört mir. Also selbst, wenn sich die GbR auflöst – da gibt es Für und Wider – die meisten Artikel waren von mir, die Meldungen sowieso. Ich möchte das schon irgendwie erhalten.
Vielleicht nicht alle Meldungen. Ich hatte den derzeitigen Erzbischof von Canterbury seit seiner Amtseinführung verfolgt. Der de-facto-Chef der anglikanischen Kirchen Dr. Rowan Douglas Williams hatte da ein paar vergleichsweise revolutionäre Ideen. Ich weiß, dass das Thema gern gelesen wurde bei uns. Aber es zu erhalten lohnt sich eigentlich nicht. Die Entwicklungen sind tausendfach im Netz nachvollziehbar. Auch die ganzen astronomischen Meldungen wurden teilweise gern gelesen. Ich sag mal, es gab eine Zielgruppe dafür. Aber die findet ihre Infos bei Bedarf auch woanders. Und dies vermutlich umfänglicher, fundierter und inzwischen besser in die Gesamtzusammenhänge sortiert, als es bei News (weil News eben) möglich ist.
Was aber z.B. interessant sein könnte, sind die vielen kleinen Meldungen über archäologische Funde. Vieles davon war gar nicht in deutsch zu finden, außer bei uns. Ich geb zu, wir waren etwas britannienlastig. Das lag weniger an meinem persönlichen Interesse an UK, als vielmehr an der guten Quellenlage.
Na ja und ein paar von den Meldungen, die schon fast Artikel waren, hätte ich auch gern behalten. Schon, weil ich – so Zeit vorhanden war – Wert darauf gelegt habe, die News in einen Kontext einzubetten, um sie auch für Nicht-Insider verständlich zu machen. Solche Sachen wegzuwerfen, hieße zumindest themenweise stundenlange Recherchearbeit zu vernichten.
Ganz ähnlich bei den Artikeln. Wenn ich mir heute meinen Artikel über den Reiki-“Erfinder“ Usui ansehe, denke ich, würde er jetzt anders aussehen. Nicht nur, dass er erkennbar mit heißer Nadel gestrickt wurde, wie eigentlich alle Nebelpfade-Artikel. Er ist auch inhaltlich nicht mehr wirklich aktuell, gleichwohl die Grundidee bestehen bliebe, nämlich zu zeigen, dass Usui nicht der Mann der traditionalistischen Legendenbildung ist.
So ähnlich geht es mir mit vielen Sachen. Der Sedna-Artikel z.B. war astronomisch schon okay. Aber dieser Teil wird inzwischen nicht mehr gebraucht. Sedna ist viel besser erforscht und auch populär beschrieben, als bei ihrer Entdeckung. Und über die Göttin Sedna stand eigentlich wenig drin, muss ich mal zugeben. Das war so ein Kaugummiartikel, wo ich noch aus jedem nur schwer findbaren Detail einen Satz gemacht hab. Der Beitrag war lang, klang gut und kann eigentlich weg. Zumal ich was ganz ähnliches für den Schlangengesang ja auch geschrieben hatte, wo es ebenfalls archiviert ist.
Wir hatten eine lange Serie eines italienischen Wissenschaftlers zum Thema Wassergeburten. Die passte gut rein bei uns. Nur hatten wir sie nicht für uns allein. Ich vermute, sie ist woanders längst weitergeführt. Also müssen wir sie nicht archivieren. Das Vorwort einer Diplomarbeit oder Dissertation über den Gottesbegriff Emanuel Kants können wir vermutlich aus juristischen Gründen nicht behalten. Ob sich die abgebrochense Serie zum Ogham lohnt?
Was bleibt sind eventuell ein paar Artikel, die eher Meinungen oder Überblicke beinhalten. Janas Beitrag zum europäischen Feng Shui z.B. Vielleicht meine Malta-Schnippsel mit Ingrids Fotos. Sowas halt.
Bleiben die Rezensionen. Ich denke, wir werden in nächster Zeit jeden Cent brauchen. Also eine Nebelpfade-Seite mit Rezensionen kann ich mir vorstellen. Auch wenn mir viele davon aus heutiger Sicht genauso schräg aussehen, wie einige Artikel. Muss ja nicht alles online bleiben. Einiges können wir ja auch überarbeiten.
Schon lustig, dass z.B. neulich ein Buch hier ankam mit der Bitte um Veröffentlichung einer Rezension, dessen erster Teil schon bei uns im Angebot war. Ich hatte damals in meiner Rezension vermutet, dass ein weiterer Teil nötig wäre. Inzwischen ist er da, obwohl er damals scheinbar gar nicht geplant war. Eine Besprechung des zweiten Teil ist aber nicht mehr online gegangen.
Ich finde schade, dass es uns damals nicht gelungen ist, den dritten Relaunch umzusetzen. Irgendwie trauere ich nach wie vor um die Ideen. Das Blöde ist, ich konnte sie allein nicht umsetzen. So ´ne alte html-Seite krieg ich schon noch hin. Aber die Datenbanken hinter den Nebelpfaden …
Mir fehlt die zündende Idee für die Weiternutzung. Alle Konzepte, die mit allen Dingen rundrum zu tun haben, sind nicht der Weisheit letzter Schluss. Das passt alles noch nicht. Z.B. gehört ja auch das Hypogeum offiziell der GbR und damit inzwischen irgendwie zu den Nebelpfaden. Also Stichwort jeden Cent brauchen.
Ich weiß auch nicht. Ich frag mich auch grad, ob das alles nicht viel zu frustgesteuert ist, was ich hier laber. Stecken so viele Sachen fest zur Zeit. Zu viele Rück- oder eher Nackenschläge.
Die andere Seite ist natürlich auch die Meinung der LeserInnen der Nebelpfade. Vielleicht hat ja jemand bis hier den Text durchgehalten und eine Meinung zum Thema? Was würdet Ihr denken, wird im Netz auf jeden Fall noch gebraucht?
November 23, 2008
Das ganze Wochenende – na ja, nicht das ganze natürlich aber bestimmt sieben Mal – lief in Eberswalde auf dem Rechner Nairas neuer Lieblingsfilm Hakuna Matata.
Wer es genauer wissen will: Hakuna Matata bei Wikipedia
November 20, 2008
Kurz vor der Haustür dann eine typische Situation. Naira war noch zwanzig Meter hinter uns und wollte nicht mehr weitergehen. Bitten, rufen und locken halfen irgendwie gar nicht … wie das halt so ist.
Kam doch glatt eine ältere Frau vorbei und laberte das Kind an, dass es doch zu seinen Eltern gehen müsse, sonst kommt eine Auto an und überfährt es. Kind lernt nur grad, nicht auf die Straße zu gehen, weil _dort_ die Autos fahren. Und dass es auf dem Bürgersteig _sicher_ ist. Als ich die Frau dann angefaucht hab, wollte sie mir erzählen, dass sie das gut meint. *Jammer Gut mit wem? Mit dem Kind sicher nicht.
Primär wird das Kind schon verunsichert, wenn überhaupt eine fremde Person ankommt und dazwischen labert. Weil es geht ja nicht nur darum, dass das Kind grad nicht will, sondern es geht auch um´s Austesten von Eigenständigkeit. Klar kann einem wenn man eigenständig handelt, jemand dazwischen funken. Insofern ist das auch eine Erfahrung. Aber wenn dann dieses jemand ankommt und Sachen erzählt, die die Eltern gegenteilig erzählen, rennt das Kind natürlich zu den Eltern. Aus Verunsicherung. Toller Effekt. Danke. Erziehungsziel erreicht, Lernziel verfehlt. Blödköppe